schule mit respekt.

teachers are respectable only as they respect

Kinder verstehen.

Wenn ein Kind kritisiert wird, lernt es zu verurteilen.

Wenn ein Kind angefeindet wird, lernt es zu kämpfen.

Wenn ein Kind verspottet wird, lernt es schüchtern zu sein.

Wenn ein Kind beschämt wird, lernt es sich schuldig zu fühlen.

Wenn ein Kind verstanden und toleriert wird, lernt es geduldig zu sein.

Wenn ein Kind ermutigt wird lernt es, sich selbst zu vertrauen.

Wenn ein Kind gelobt wird lernt es, sich selbst zu schätzen.

Wenn ein Kind gerecht behandelt wird, lernt es, gerecht zu sein.

Wenn ein Kind geborgen lebt, lernt es zu vertrauen.

Wenn ein Kind anerkannt wird, lernt es, sich selbst zu mögen.

Wenn ein Kind in Freundschaft angenommen wird, lernt es, in der Welt Liebe zu finden.

(Tibetische Weisheit)

Kinder sind nicht so wie sie sind, weil sie gut oder böse sind. Kinder sind so, wie wir ihnen begegnen, weil sie das von sich glauben, was sie von ihren wichtigsten Bezugspersonen vermittelt bekommen. Was für eine unbeschreibliche Chance und Verantwortung zugleich, zu wissen, dass wir als Eltern und Lehrer die Möglichkeit haben einen wesentlichen Beitrag dazu zu leisten, dass unsere Kinder und Schüler glückliche, vertrauende, gerechte, mental starke, liebende und geliebte Menschen sind und werden! Natürlich sind wir selbst auch nur Menschen, die Fehler machen und ihre Geschichte haben – eine Geschichte, die es uns in den einen Bereichen leicht und in anderen Bereichen weniger leicht macht, den Heranwachsenden auf eine förderliche Weise zu begegnen. Aber vielleicht hilft uns genau dieser Gedanke an unsere eigene Kindheit und an die Menschen, die uns positiv oder negativ beeinflusst haben, um zu verstehen, warum ein Kind so ist wie es ist und uns (vielleicht – an der ein oder anderen Stelle – neu) zu entscheiden, wie wir unseren Kindern und Schülern begegnen.

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Kategorien:Beziehung gestalten, Beziehungsarbeit

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1 Antwort

  1. Kinder sind Menschen auf einem konkreten eigenen Lebensweg, von dem sie nichts und niemand herunterbringen kann, auch nicht die Lehrplanvollzugsanstalten, die wir Schule nennen.
    Die einfache Beobachtung müsste uns allen zeigen, dass und wie wir ständig darauf hinarbeiten, Kinder in Statistenrollen im Leben anderer Leute zu drängen.

    Dabei ist jeder Mensch doch einzig dafür auf der Welt, DIE HAUPTROLLE IN SEINEM EIGENEN LEBEMN ZU SPIELEN. Das ist auch die Kernidee der neuen Ich-kann-Schule.

    Nun frage ich erst einmal alle Erwachsenen: „Wer von Euchhat nach seiner Schule noch gewusst, dass er ein eigenes Leben hat? Und wer weiß üvberhaupt bis heute, dass er auf dieser Welt DIE HAUPTROLLE IN SEINEM LEBEN zu spielen hat?“

    Seht Ihr, was man mit Euch bis heute macht?
    Und was Ihr mit Euren Kindern machen lasst und mit macht?

    Für mich als Ich-kann-Schule-Lehrer ist das Kind König in seinem Königreich und ich bin König in meinem Königreich, und wenn wir etwas zu besprechen haben, sprechen wir von Majestät zu Majestät.
    Das probiert einmal!

    Ich freue mich auf Euren Erfolg.

    Franz Josef Neffe

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